Wasser verstehen – Wasserenergetisierung, Filterung & Struktur

Was gutes Trinkwasser ausmacht – und warum Filtern, Mineralstoffe, Struktur und Wasserenergetisierung für mich unterschiedliche, aber miteinander verbundene Themen sind.

Wasser begleitet uns jeden Tag. Wir trinken damit, kochen, duschen, waschen und verwenden es ganz selbstverständlich. Gerade deshalb finde ich es erstaunlich, wie selten wir uns wirklich damit beschäftigen, was gutes Wasser eigentlich ausmacht.

Mich beschäftigt dieses Thema seit vielen Jahren. Dabei geht es für mich nicht nur darum, ob Wasser gesetzliche Anforderungen erfüllt. Mich interessieren genauso mögliche unerwünschte Inhaltsstoffe, natürliche Mineralstoffe, Geschmack und Filterung – und darüber hinaus die Frage, welche Rolle Struktur, Information und Wasserenergetisierung spielen können.

Ein Wasserfilter hat eine andere Aufgabe als ein Wasserformer. Eine Enthärtungsanlage macht wieder etwas anderes. Und ein PPM-Messgerät beantwortet noch einmal eine völlig andere Frage. Erst wenn man diese Dinge sauber trennt, kann man sinnvoll entscheiden.

Was gutes Wasser für mich ausmacht

Die Grundlage ist zunächst die hygienische und technische Qualität. Trinkwasser muss sicher sein und festgelegte Anforderungen erfüllen. Gleichzeitig können Herkunft, regionale Zusammensetzung, Hausinstallation und Leitungswege von Haushalt zu Haushalt verschieden sein.

Danach kommt für mich die Frage, was zusätzlich gefiltert werden soll. Ein geeignetes Filtersystem kann bestimmte unerwünschte Inhaltsstoffe reduzieren. Dabei sollte genauso berücksichtigt werden, welche natürlichen Bestandteile im Wasser erhalten bleiben sollen.

Die energetische Betrachtung ist eine weitere Ebene. Hier geht es nicht um das mechanische Herausfiltern von Stoffen, sondern um Struktur, Ordnung, Resonanz und Information.

Meine Reihenfolge ist deshalb einfach: Erst verstehen. Dann sinnvoll filtern. Und anschließend schauen, welche energetische Aufbereitung zum eigenen Alltag passt.

Eine einfache Regel, die ich wichtig finde: die 4-Stunden-Regel

Wenn Wasser längere Zeit unbewegt in der Hausinstallation steht, spricht man von Stagnationswasser. Hat das Wasser etwa vier Stunden oder länger in der Leitung gestanden, sollte man es für Lebensmittelzwecke nicht direkt verwenden.

Lass das kalte Wasser stattdessen kurz laufen, bis es merklich kühler aus dem Hahn kommt. Damit kommt wieder frisches Wasser aus der Versorgungsleitung nach.

Warum?

  • Während der Standzeit können Stoffe aus Armaturen und Leitungen stärker ins Wasser übergehen.
  • Auch die mikrobiologische Situation kann sich bei längeren Standzeiten verändern.
  • Das erste Wasser muss nicht verschwendet werden: Ich nutze es zum Blumengießen, Spülen oder Putzen.

Für Trinken und Kochen nehme ich grundsätzlich frisches kaltes Wasser aus der Leitung und lasse es nach längerer Standzeit zunächst kurz laufen.

„Water – Die geheime Macht des Wassers“

Der Film „Water – Die geheime Macht des Wassers“ gehört für mich zu den Klassikern, wenn man sich intensiver mit Wasser beschäftigt. Er betrachtet Wasser nicht nur über seine chemische Zusammensetzung, sondern beschäftigt sich auch mit Struktur, Information, Frequenzen und der Frage, wie Wasser auf seine Umgebung reagieren kann.

Der Film bringt unterschiedliche Forscher, Beobachtungen und Denkansätze zusammen. Für mich ist er vor allem eine Einladung, Wasser nicht einfach als etwas Selbstverständliches hinzunehmen, sondern genauer hinzuschauen.

Kompletter Film: „Water – Die geheime Macht des Wassers“.

Wasser filtern und Wasser energetisieren sind zwei unterschiedliche Aufgaben. Genau deshalb können beide Ansätze sinnvoll zusammenspielen.

Masaru Emoto – eine persönliche Begegnung, die mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist

Masaru Emoto kenne ich nicht nur aus Büchern, Filmen und seinen bekannten Wasserkristall-Aufnahmen. Ich hatte vor vielen Jahren auf einer Gesundheitsmesse in Augsburg die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen.

Er saß dort an einem Tisch und ich bin einfach zu ihm gegangen. Ich fragte ihn, ob wir uns auf Englisch unterhalten könnten. Soweit ich mich heute erinnere, war auch ein Übersetzer in der Nähe. Jedenfalls konnten wir uns unterhalten – und genau diese persönliche Begegnung ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

Später hielt Emoto einen beeindruckenden Vortrag und zeigte viele seiner bekannten Aufnahmen gefrorener Wasserkristalle. Dabei ging es um Wasserproben, die unterschiedlichen Einflüssen und Informationen ausgesetzt wurden und anschließend eingefroren und fotografiert wurden.

Besonders interessant war für mich unser Gespräch über die Reproduzierbarkeit. Nach meiner Erinnerung bestätigte mir Emoto im persönlichen Gespräch sinngemäß: Gleiche Information könne zu vergleichbaren Kristallstrukturen führen, während eine andere Information entsprechend andere Kristallbilder hervorbringen könne.

Für mich war das entscheidend. Nicht deshalb, weil ich daraus einen allgemeingültigen Beweis ableiten möchte, sondern weil ich mit dem Menschen selbst gesprochen habe, der sich über Jahre intensiv mit diesen Beobachtungen beschäftigt hat. Deshalb möchte ich seine Arbeit auch nicht einfach mit einem Schlagwort abtun.

Wasserkristalle – drei Aufnahmen zum Vergleichen

Später begegneten mir ähnliche Aufnahmen auch im Zusammenhang mit Lavylites. Die beiden dokumentierten Versuche stammen aus dem Jahr 2015. Als Ausgangsbasis wurde in den Unterlagen sogenanntes „leeres Wasser“ verwendet – auf den Dokumentationsbildern ist destilliertes Wasser als Ausgangswasser zu sehen.

Destilliertes Ausgangswasser vor energetischer Information als gefrorener Wassertropfen

Ausgangswasser · vorher

Destilliertes Ausgangswasser

In den Dokumentationen wird dieses Ausgangswasser als „leeres Wasser“ bezeichnet. Vor der Energetisierung entstanden bei den gefrorenen Tropfen nach Angaben der Dokumentation nur selten ausgeprägte kristalline Formen.

Wasserkristall nach Zugabe von Lavyl Auricum Sensitive – Probe 3445

Probe 3445 · August 2015

AURICUM SENSITIVE – direkte Zugabe

Bei dieser Probe wurde eine geringe Menge AURICUM SENSITIVE in einen Deziliter des als „leer“ bezeichneten Wassers gegeben. Anschließend wurden Tropfen eingefroren und unter dem Mikroskop fotografiert.

Der gezeigte Kristall wurde vom Fotografen innerhalb der entstandenen Aufnahmen als signifikant ausgewählt.

Lavyl Auricum Sensitive ansehen

Wasserkristall nach räumlicher Information durch Lavyl Auricum – Probe 3448

Probe 3448 · August 2015

AURICUM – ohne direkten Kontakt zum Wasser

Bei dieser Probe wurde dem Wasser nichts zugesetzt. Ein Fläschchen mit dem als „leer“ bezeichneten Wasser wurde für eine gewisse Zeit lediglich neben AURICUM gestellt.

Danach wurden Tropfen des Wassers eingefroren und mikroskopisch fotografiert. Auch hier wurde der gezeigte Kristall vom Fotografen als signifikante Aufnahme ausgewählt.

Gerade diesen Versuch finde ich besonders interessant, weil das AURICUM dabei nicht mit dem Wasser vermischt wurde.

Lavyl Auricum ansehen

Zur Einordnung: Die beiden Auricum-Dokumentationen wurden 2015 von Ernst F. Braun und Sarah Steinmann im Rahmen ihrer Wasserkristall-Fotografie erstellt. Bei beiden Versuchen wurden gefrorene Tropfen mikroskopisch fotografiert und anschließend jeweils eine als signifikant betrachtete Aufnahme ausgewählt.

Für mich sind diese Bilder vor allem deshalb interessant, weil sie dieselbe grundsätzliche Frage berühren, über die ich Jahre zuvor bereits mit Masaru Emoto gesprochen hatte: Kann Information Veränderungen zeigen, die sich anschließend in den Kristallformen des Wassers widerspiegeln?

Masaru Emoto im Film „Water“

Der folgende kurze Ausschnitt aus „Water – Die geheime Macht des Wassers“ beschäftigt sich gezielt mit Masaru Emoto und seiner Arbeit mit gefrorenen Wasserkristallen. Deshalb habe ich ihn hier bewusst getrennt vom vollständigen Film eingebunden.

Kurzer Emoto-Ausschnitt: Dieser Teil des Films beschäftigt sich mit Masaru Emoto, seinen Wasserkristall-Aufnahmen und der Frage, wie unterschiedliche Informationen mit unterschiedlichen Kristallstrukturen in Verbindung gebracht wurden.

PPM und Leitfähigkeit: Eine niedrige Zahl ist kein Qualitätssiegel

Ein Punkt stört mich seit Jahren: Wasser wird manchmal mit einem einfachen TDS- oder PPM-Messgerät bewertet und anschließend heißt es sinngemäß: Je kleiner die Zahl, desto besser das Wasser. Genau diese Schlussfolgerung halte ich für falsch.

Ein Leitfähigkeitsmessgerät zeigt zunächst, wie gut das Wasser elektrischen Strom leitet. Dafür sind vor allem gelöste Ionen verantwortlich – zum Beispiel Calcium, Magnesium, Natrium oder Chlorid. Viele TDS-Geräte rechnen aus dieser Leitfähigkeit einen ungefähren PPM-Wert hoch.

Der Messwert sagt aber nicht, welche Stoffe vorhanden sind. Er kann deshalb nicht unterscheiden, ob die Leitfähigkeit beispielsweise durch natürliche Mineralstoffe oder durch andere gelöste Stoffe entsteht.

Das einfachste Beispiel

Nahezu ionenfreies Reinstwasser hat eine sehr geringe Leitfähigkeit. Gibst du eine kleine Menge eines löslichen Salzes hinein, steigt der Leitwert deutlich an – schlicht deshalb, weil nun elektrisch leitfähige Ionen vorhanden sind.

Der höhere Messwert beweist damit nicht, dass das Wasser automatisch schlechter geworden ist. Er zeigt zunächst nur, dass mehr leitfähige Ionen vorhanden sind.

Auch in der deutschen Trinkwasserverordnung ist die elektrische Leitfähigkeit lediglich ein Indikatorparameter unter vielen. Für eine wirkliche Wasserbewertung braucht es die Betrachtung konkreter Inhaltsstoffe und weiterer Parameter.

Ich persönlich setze deshalb nicht auf die Vorstellung, dass Wasser möglichst wenig gelöste Stoffe enthalten müsse. Und ich wähle ein Filtersystem nicht danach aus, wer den niedrigsten PPM-Wert auf einem Display zeigen kann.

Leitfähigkeit misst Leitfähigkeit. Sie misst nicht automatisch Reinheit, Bekömmlichkeit oder die Gesamtqualität eines Trinkwassers.

Wasser trinken – regelmäßig und alltagstauglich

Der beste Wasserfilter und die interessanteste Wasserenergetisierung bringen wenig, wenn am Ende kaum getrunken wird. Deshalb ist für mich die tägliche Trinkmenge ein ganz praktischer Teil des Themas.

Als grobe persönliche Orientierung arbeite ich gern mit ungefähr 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Bei 70 bis 80 kg sind das etwa 2,1 bis 2,4 Liter am Tag. Das ist keine starre Vorgabe: Wetter, Bewegung, Ernährung, körperliche Belastung und der individuelle Bedarf spielen natürlich mit hinein.

Ich persönlich versuche außerdem, einen größeren Teil meiner Trinkmenge bereits bis zum Nachmittag zu schaffen. Das ist meine Alltagsroutine und keine allgemeine Regel.

Am liebsten trinke ich stilles Leitungs- oder Quellwasser. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser entspricht einfach nicht meiner bevorzugten Art zu trinken.

Unterwegs ist für mich vor allem wichtig, dass ich mein eigenes Wasser dabeihabe. Dafür nutze ich eine wiederverwendbare ProLight-Trinkflasche aus Tritan.

ProLight Trinkflasche 1 Liter aus Tritan für energetisiertes Wasser

Mein Wasser für unterwegs

Die 1-Liter-ProLight-Flasche besteht aus Tritan und wird laut Produktbeschreibung ohne BPA hergestellt. Für mich ist vor allem entscheidend: wiederverwendbar, leicht, robust und groß genug, dass ich unterwegs nicht ständig neues Flaschenwasser kaufen muss.

Die Flasche ist gleichzeitig energetisiert. Damit habe ich auch unterwegs die Möglichkeit, Wasser abzufüllen und es innerhalb des ProLight-Konzeptes energetisch aufzubereiten.

Meine 1-Liter-Trinkflasche ansehen

Was jetzt der nächste sinnvolle Schritt ist

Wenn du dein eigenes Wasser besser einschätzen möchtest, würde ich nicht mit einem Produkt beginnen. Schau zuerst, welche Wasserqualität bei dir ankommt, wie deine Hausinstallation aussieht und was du überhaupt verändern möchtest.

Danach lässt sich wesentlich klarer entscheiden, ob eine technische Filterung, eine energetische Aufbereitung oder eine Kombination aus beiden für dich interessant ist.

FAQ zu Trinkwasser, Filtern und Wasserenergetisierung

Klare Antworten zu Leitungswasser, Filtern, Mineralstoffen, PPM-Werten und energetischer Wasseraufbereitung.

Was ist die 4-Stunden-Regel bei Leitungswasser?

Hat Wasser etwa vier Stunden oder länger in der Hausleitung gestanden, sollte es für Trinken oder Kochen zunächst ablaufen, bis frisches und merklich kühleres Wasser aus dem Hahn kommt. Das abgestandene Wasser kann beispielsweise zum Blumengießen oder Putzen verwendet werden.

Ist ein niedriger PPM-Wert automatisch ein Zeichen für besseres Wasser?

Nein. Der Wert hängt wesentlich von den gelösten elektrisch leitfähigen Ionen ab. Er sagt allein nicht, welche Stoffe im Wasser vorhanden sind und kann deshalb keine vollständige Qualitätsbewertung ersetzen.

Muss Leitungswasser grundsätzlich zusätzlich gefiltert werden?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend ist, welche Eigenschaften dein Wasser hat und welche Stoffe gezielt reduziert werden sollen. Ein Filter sollte nach seiner konkreten Aufgabe ausgewählt werden.

Bleiben natürliche Mineralstoffe beim Filtern erhalten?

Das hängt vom verwendeten Filtersystem ab. Aktivkohlefilter arbeiten anders als andere technische Verfahren. Beim BIOGETA® WiV® Mini bleiben die natürlich vorhandenen Mineralstoffe nach Herstellerangaben erhalten.

Was bedeutet Wasser energetisieren?

Unter Wasserenergetisierung werden unterschiedliche Ansätze zusammengefasst, die nicht primär Stoffe entfernen, sondern Struktur, Ordnung oder energetische Eigenschaften des Wassers beeinflussen sollen. Verwendet werden dafür beispielsweise Wasserformer, Verwirbelung, Frequenzsysteme oder energetisierte Materialien.

Kann ich Wasser filtern und zusätzlich energetisieren?

Ja. Beide Verfahren erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Genau deshalb kombiniere ich selbst technische Filterung und energetische Wasseraufbereitung.

Wie viel Wasser sollte ich täglich trinken?

Der individuelle Bedarf ist unterschiedlich. Als persönliche grobe Orientierung nutze ich etwa 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Bewegung, Hitze, Ernährung und andere Faktoren verändern den Bedarf. Entscheidend ist für mich vor allem, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken.

Der praktische Einstieg: filtern oder energetisieren?

Ich selbst nutze den BIOGETA® WiV® Mini Wasserfilter regelmäßig. Besonders praktisch finde ich, dass kein zweiter Wasserhahn notwendig ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis für meine Anforderungen sehr gut passt.

Den ProLight Aqua-Fit habe ich ebenfalls selbst direkt an meinem Wasserhahn. Für mich ist er eine preiswerte und unkomplizierte Möglichkeit für die energetische Aufbereitung an einer einzelnen Entnahmestelle.

WELLWATER kann ich ebenfalls herzlich empfehlen. Mehrere Kunden haben mir persönlich erzählt, dass sie Unterschiede beim Geschmack wahrnehmen und das Wasser anschließend lieber trinken. Das sind persönliche Erfahrungen mit Struktur, Geschmack und Trinkfreude – keine Aussage über die stoffliche Reinheit des Wassers.

Erst verstehen, dann sinnvoll auswählen

Wasser ist für mich zu wichtig, um einfach irgendein System zu kaufen. Schau zuerst, welche Aufgabe du lösen möchtest. Danach kannst du Filterung, Wasserenergetisierung oder beide Bereiche bewusst miteinander kombinieren.

Wasser ist dabei ein Teil des größeren Themas energetisierte Produkte. Wenn du zuerst verstehen möchtest, was damit grundsätzlich gemeint ist und wie ich die verschiedenen Bereiche einordne, findest du dort die übergeordnete Grundlagenseite.

Hinweis von Heiko Rippe: Die Inhalte dieser Seite dienen der Einordnung und Orientierung. Angaben zu einzelnen Produkten und energetischen Verfahren beruhen teilweise auf Herstellerinformationen, dokumentierten Beobachtungen oder persönlichen Erfahrungen. Sie ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung.